Infiziert

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2017
Formate: ebook / Gebunden 
Preise: 15,99€ / 19,95€

Klappentext:

Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor.

Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus.

Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit …


Meine Meinung zum Buch:

Shay hat eine Art photografisches Gedächtnis und erkennt auf einer Vermisstenanzeige die kleine Callie, die sie vor einem Jahr getroffen hat. Sie nimmt Kontakt zum Bruder der Kleinen auf und beide machen sich gemeinsam auf die Suche nach ihr. Jedoch ist Callie nicht mehr das, was sie einmal war. Irgendjemand hat Experimente an ihr durchgeführt und diese sind eskaliert. Nun droht ein Virus innerhalb Schottlands auf der ganzen Welt auszubrechen.

Durch den wieder einmal grandiosen Schreibstil der Autorin, kam ich super schnell ins Buch. Die Stimmung ist angespannt und die Atmosphäre ziemlich unheilvoll. Perfekt.

Man erlebt die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der beiden Mädchen, kann so tiefer in ihre Gefühlswelt eintauchen und das komplette Geschehen aus beiden Sichtweisen hautnah miterleben. Tod. Trauer. Schmerz. Aber auch Liebe. Die Länge der Kapitel war zwar immer unterschiedlich, aber angenehm kurz, wie ich es von der Autorin gewöhnt bin und mag.

Die integrierte Liebesgeschichte drängt sich nicht all zu sehr in den Vordergrund und fügt sich harmonisch in das Gesamtszenario ein. Das Setting ist grandios gewählt und teilweise so gut beschrieben, dass ich selbst das Gefühl hatte, auf der Flucht zu sein.

Das Ende war fies und gefällt mir persönlich eher nicht so.  Trotzdem macht es natürlich neugierig auf den weiteren Verlauf der Trilogie. Sehr vielversprechend! Und definitiv zu empfehlen!

BEWERTUNG ★★★★