In Blut geschrieben: Die Anderen

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 516 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum: 30. Juni 2016
Formate: ebook / Taschenbuch
Preise: 4,99€ / 14,90€

Klappentext:

Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird – unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind. Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard – ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird. Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.

Meine Meinung zum Buch:

In einer Welt, ähnlich der unseren, leben die Menschen und ‚die Anderen‘ nebeneinander her. Die Menschen werden von den Anderen eher als Beute gesehen. Von ihnen akzeptiert, da sie von der Technologie der Menschen und deren praktischen Nutzen begeistert sind. Es ist für die Anderen nicht notwendig, diesen ganzen technischen Schnickschnack zu nutzen und sobald sie der Menschen überdrüssig werden, scheuen sie nicht davor, diese zu töten.

Dies spürt man gerade zu Beginn im Buch mehr als deutlich. Die Anderen sind den Menschen weit überlegen und das zeigen sie sehr deutlich. Die Anderen sind Wesen, wie Werwölfe, Vampire und andere Geschöpfe, mit eigenen Gesetzen und Kulturen, fernab von denen der Menschen.

Die einzelnen Charaktere waren wirklich wunderbar durchdacht und ausgearbeitet. Besonders hat es mir der kleine Wolf Sam angetan, der mein Herz, während dieser bedrückenden Stimmung beim Lesen, erweichen konnte. Dennoch stehen hier mal nicht eine Beziehung zischen Mensch und Übernatürlichem im Vordergrund, sondern die Missverständnisse und Probleme zwischen den Menschen und der Anderen, sowie deren tägliches Miteinander.

Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn ein wenig Probleme hatte, mit dem Schreibstil klar zu kommen. Aber es wird einfach dauerhaft so viel Spannung durch neue Rätsel, neue Charaktere und auch der Entwicklung der Protagonistin Meg erzeugt, dass diese schnell vergessen waren.

In dem Buch werden viele verschiedene Sichtweisen aufgegriffen, die einem schnell helfen, das ganze System dieser Welt zu verstehen. Meg war sehr offen für alles. Sie hat sich weder vor den anstehenden Aufgaben, noch vor den Anderen gescheut. Durch ihre besondere Gabe wird sie schnell im Kreis der Anderen aufgenommen und akzeptiert.

Im Laufe der Geschichte baut sich stetig die Spannung auf, um sich dann zum Ende hin in eine Art Kampf zu entladen. Ich bin neugierig geworden und habe lange einer kleinen Romanze entgegen gefiebert, die jedoch ausblieb. Dies empfand ich aber nicht als negativ, denn jetzt möchte ich natürlich wissen, wie es zwischen Meg und Werwolf Simon, sowie um dem kleinen Sam weitergeht und empfehle den ersten Band sehr gerne weiter.

BEWERTUNG: ★★★★★        

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