SAMe Love (Band 1): Nur mit dir

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 470
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 1. September 2017
Formate: ebook / Taschenbuch
Preise: 6,99€  / 12,95€ 

Inhalt:

»LOVE IS LOVE« Die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes Robin liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch? Und selbst wenn – hat diese Liebe überhaupt eine Chance in einer Welt voller Intoleranz, Vorurteilen und Tabus? Eine Geschichte über ein Coming-out und die ganz große Liebe.

Meine Meinung zum Buch:

Lange Zeit habe ich mit mir gehadert, ob ich dieses Buch lesen sollte, oder nicht. Ich habe schon öfter und gerne ein Werk aus dem Gay-Romance-Bereich gelesen, aber Geschichten mit der Konstellation zweier Frauen hatten mich bisher nicht gereizt.

Gleich zu Beginn überzeugte mich ein sehr angenehmer Schreibstil, der wirklich gut zur Geschichte passt. Die Idee finde ich grundsätzlich gut, allerdings bin ich mit der Umsetzung dessen ein wenig unzufrieden.

Es gibt einige Szenen, die mir etwas zu verschönt dargestellt wurden und so manches mal hatte ich das Gefühl, die eigentliche Thematik nur angeschnitten präsentiert zu bekommen. Gerade bei Werken im Gay-Romance-Bereich, wo es auch ums Outing geht, haben die Charaktere oftmals so zu kämpfen, wie es bei Sam der Fall war. Allerdings hatten diese auch meist weniger Rückhalt und haben es dennoch durchgezogen. Sam war mir durch ihre duckmäuserische Art sehr unangenehm. Sie hat durchaus sehr starken Rückhalt bekommen, aber fällt in ein Muster, welches mir persönlich nicht zugesagt hat.

Die einzelnen Charaktere, insbesondere Romy und Sam, haben mich nicht wirklich mitgenommen, sodass ich emotional nicht so in den Story drin war. Ich habe mich wie ein stiller Beobachter gefühlt, der nicht so recht wusste, wie er mit den dargebotenen Situationen umzugehen hat. Gerade diese mit Sams Freund Robin empfand ich schon sehr unangenehm, muss aber dazu sagen, dass die Kälte in eben diesen Situationen wiederum sehr gut von der Autorin beschrieben wurde.

Und obwohl ich emotional nicht an die Geschichte gebunden wurde, so ist doch meine Neugierde geweckt wurden. Ich finde den Verlauf ganz interessant und bin deshalb gewillt, auch den zweiten Band noch zu lesen.

Fazit: Der erste Band von Same Love ist eine schöne Geschichte für zwischendurch, bei der bei mir aber keine Emotionen angekommen sind. Idee und Umsetzung gehen zwar weit auseinander, machen aber dennoch Lust, den weiteren Verlauf zu verfolgen.

BEWERTUNG ★ ★ ★ ☆ ☆