Water Love

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 312 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum: 27. Februar 2017
Formate: ebook / Taschenbuch
Preise: 3,99€ / 12,90€

Klappentext:

Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …

Meine Meinung zum Buch:

Der Hintergrund der Geschichte ist der Klimawandel, unter dessen Folgen die Menschen auf der Erde leiden. Smogwellen legen sich nach und nach über vereinzelte Landstriche und machen ein Leben an der „frischen“ Luft schier unmöglich.

Inmitten dieses Kampfes ums Überleben trifft Bela auf Sintje, die ihn von Anfang an fasziniert. Leider ist Sintje eine Waters und er rechnet sich als Landers keine Chancen bei ihr aus.

Ich muss zugeben, dass mir die Idee sehr gut gefallen hat. Bela lebt bei seinem Großvater und verdient sich nebenbei etwas als Künstler. Er hinterfragt viele Dinge, die um ihn geschehen und nimmt nichts als selbstverständlich hin. Sintje’s Arbeit in einer Fördereinrichtung für Kinder fasziniert ihn. Er ändert seine Sicht auf die Waters und man bemerkt schnell, dass diese eine besondere Anziehung auf ihn ausübt. Sintje ist ein Mensch, der das Wohl anderer Menschen über ihr eigenes stellt und das ist gerade in dieser Welt alles andere, als selbstverständlich. Sie will etwas erreichen und die Menschen zum Nachdenken anregen, was ich sehr faszinierend finde.

Weitere Charaktere, wie Belas Großvater, sein Kumpel Fabio und Sintje’s Freund Lukas sind ergänzend mit in die Geschichte eingebaut und gebe dem ganzen auch eine Richtung vor. Dadurch landen Sintje und Bela in getrennten Lagern und fühlen sich sichtlich unwohl mit der ganzen Situation.

Allgemein regt diese dystopische Erde in der fernen Zukunft sehr zum Nachdenken an. Während des Lesens hatte ich ständig ein beklemmendes Gefühl. Die Angst und den Druck der gefährlichen Situation hat die Autorin hier sehr gut übermitteln können. Die Beschreibung der Welt, der Waterships und Bunker war faszinierend. Es war definitiv etwas düsterer und unheimlich wirklichkeitsnah umschrieben.Auch, wenn ich anfangs mit der Erzähl- und Schreibweise ein paar Probleme hatte, weil es sich alles andere als flüssig lesen lies, passt es doch in die ganze Situation.

Ob Sintje und Bela doch noch zueinander finden und ob sie die Katastrophe überleben können, erfahrt ihr, wenn ihr die Geschichte lest. Ich würde gern eure Meinungen dazu erfahren und kann es daher empfehlen.

BEWERTUNG ★★★★☆

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