Todsündenapril – Geiz: Avarita

Unter dem Hashtag #TodsündenApril gibt es zum Release von Superbia, dem zweiten Band der Deadly Sin Reihe von Lana Rotaru, auf den Seiten der teilnehmenden Bloggerinnen, viele Beiträge zu den einzelnen Todsünden. Euch wird natürlich nicht verraten, welcher Blog wann dran ist und vor allem, mit welchem Thema. Um das herauszufinden müsst ihr wohl oder übel den Hashtag benutzen 😉
Als kleinen Anreiz verlost Lana unter allen Teilnehmern eines von drei Printausgaben zu Superbia. Das heißt, wer fleißig liked, teilt und kommentiert, hat eine große Chance, eines der Bücher zu gewinnen.

Das heutige Thema beim TodsündenApril ist Geiz, besser unter dem Namen Avarita oder auch Mammon bekannt.

Aber was genau ist Geiz?

Das Wort Mammon leitet sich ursprünglich aus dem aramäischen Wort „mamona“ (Vermögen, Besitz) ab. Heute ist es zum Inbegriff für den schlechten Charakter des Geldes geworden.

Wer geizig ist, teilt meist nicht gerne. Aber hat Geiz immer nur etwas mit Geld zu tun? Und verwechselt man Geiz nicht schnell mit Sparsamkeit?
Als Sparsamkeit wird eine Tugend bezeichnet, die einen maßvollen Umgang mit Geld und wirtschaftlichen Gütern zu Gegenstand hat. Also ist nicht jeder, der sein Geld hortet und nicht teilt gleich geizig, sondern zunächst Sparsam. Wer die Stufe, des Nichtteilens erreicht, wird dann wiederum als Geizhals bezeichnet.

Eine weitere Frage war, ob Geiz etwas mit Geld zu tun hat. Jain.
Es gibt die Redensart „Sie braucht mit ihren Reizen nicht zu geizen“, was einfach nur bedeutet, dass diese Person ihren schönen Körper ruhig zur Schau stellen darf 😉

Aber weg von den Erklärungen. Stattdessen suchen wir nach dem Ursprung.
Warum ist jemand geizig? Wie entsteht das? Und wird man geizig geboren?
Zunächst einmal muss klar gestellt werden, dass niemand geizig geboren wird. Es ist schlichtweg eine Frage der Erziehung der Eltern. Vermitteln diese einen zu strengen Sparsamkeitssinn, entwickelt sich bereits frühzeitig ein gewisser Geiz bei den Kindern. Dies zeigt sich dann oft daran, dass sie z.B. Spielzeuge gar nicht mehr teilen möchten, von Süßigkeiten ganz zu schweigen. Wenn sie dann zu Erwachsenen heranwachsen und den Umgang mit Geld lernen, dann entscheidet der frühe Umgang mit dem Thema Sparsamkeit, ob diese Menschen einen Hang zum geizig sein haben.

Aus diesem Hang kann schnell eine zwanghafte
oder übertriebene Sparsamkeit werden, damit verbunden auch den Unwillen, Güter zu teilen.

 

Umgangssprachlich gibt es viele Bezeichnungen für geizige Menschen, wie z.B.

  • Geizhals
  • Geizkragen
  • Pfennigfuchser
  • Filz
  • Harpagon (hab ich noch nie gehört)
  • Geizhammel (sagt Oma ganz oft)
  • Geizknochen (noch ein Wort, welches Oma benutzt)
  • Knicker
  • Knickstiebel
  • Knorzer
  • Furzklemmer
  • Rappenspalter

Weitere Beiträge zum Thema „Geiz“ findet ihr bei meinen beiden Bloggerkollegen Charleen und Ümran.

Viel Spaß beim stöbern 😉

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5 Responses to Todsündenapril – Geiz: Avarita

  1. Boah, die Cover sehen ja mal echt mega aus 🙂

    Furzklemmer ist ja mal geil 😀 Das hab ich noch nie gehört 🙂

    Liebste Grüße

    Sonja

  2. Furzklemmer? XD
    Gott, ich lach mich hier grad so weg…
    Ein mega toller Beitrag und vor allem die gelbe Infobox da am Rand finde ich gut, verwirrend, aber gut. 🙂
    Lg
    Micky

  3. marie says:

    Ich finde Sparsamkeit an den richtigen Stellen durchaus ok nur wenn es dann in geiz umschlägt kann ich damit nichts anfangen. So wie du erklärst kann man teilweise nichts für seine geizige Art aber ich mag solche Menschen dennoch nich

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