The Greatest Showman On Earth

Informationen zum Film:

Starttermin: 30. November 2017
Genre: Drama/Liebesfilm

Inhaltsangabe:

Als P.T. Barnum seine Arbeit verliert, treiben ihn und seine Frau Charity Existenzsorgen um. Doch dann hat Barnum eine Geschäftsidee: Er gründet ein Kuriositätenkabinett, für das er unter anderem eine bärtige Frau und einen kleinwüchsigen Mann anheuert. Doch sein Konzept geht noch weiter, denn er will seinen zahlenden Gästen nicht nur Kurioses bieten, sondern auch eine atemberaubende Show mit Akrobaten und Tänzern. Ihm schwebt ein moderner Zirkus vor und dafür sucht er nach passenden Künstlern. Bald schon komplettieren die schwedische Sängerin Jenny Lind (Rebecca Ferguson), die unkonventionelle Trapezkünstlerin Anne Wheeler (Zendaya) und der aus reichem Hause stammende Phillip Carlyle (Zac Efron), der schon bald zu Barnums Protégé wird, sein Ensemble. Doch auf dem Weg zur Erfüllung seines Traums muss Barnum noch viele Hürden überwinden.

Meine Meinung zum Film:

Phineas Taylor Barnum, 1810 geboren als Sohn eines Schneiders, aufgewachsen in Armut, hat im Zeitalter der Industrialisierung hat das Staunen, das Wundern und die Illusion in den Vereinigten Staaten groß gemacht, indem er behinderte zur Schau stellte, sie in Käfige sperrte und sie kapitalistisch ausbeutete.

Die Geschichte im Film wird bei weitem nicht dargestellt, wie sie tatsächlich der Fall war. Hier haben wir einen Erfinder des Zirkus, der aus einer Freakshow einen Traum der amerikanischen Kultur machte.

Natürlich ist der Film verblendet, aber ich bewerte hier nicht die Verdrehung von Tatsachen, sondern den Film an sich und dieser hat mich gut unterhalten.

Jedoch spalten sich eben die Meinungen dazu. Jeder der Musicals nicht mag, wird auch nach dem Film seine Meinung wohl nicht ändern. Wer dem Genre aber offen gegenüber steht findet definitiv ein Highlight. In der Story wird zwar nicht so sonderlich viel erzählt, aber das braucht es auch nicht: Hugh Jackman stampft sein Figurenkabinett aus dem Boden mit dem es dann die zu erwartenden Probleme und Hindernisse gibt, wie auch die emotionalen Tiefschläge.

Die Charaktere außer ihm werden auf ihre Äußerlichkeiten reduziert (der Zwerg, der Riese, die bärtige Lady) und bekommen keine tieferen Charakterzüge. Hier hätte ich mir dies aber gerade gewünscht.

Für mich als Fan von Musikfilmen und Musicals gibt es alles, was ich erwartet habe: eine bombastische, große, ansehnliche und akustische Breitseite und eine Vielzahl an Liedern und riesig aufgezogenen Tanz und Gesangseinlagen welche den Zuschauer emotional vereinnahmen.

Hugh Jackmann und Zac Afron haben zumindest für Unterhaltung gesorgt und mir so manchen Ohrwurm beschert. Lässt man die wahren Geschehnisse und die Tatsache, dass hier die Geschichte der Vergangenheit völlig verdreht wurde außer acht, hat man eine inhaltlich gefühlvolle und grandiose Darstellung vom Medium ‚Film‘, bei dem manch einer auch noch nach dem Kinobesuch begeistert und euphorisch an die Musik denkt. Mir gefiel er und deshalb gibt es in der Bewertung 9 von 10 Katzen.

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