Seelenlos: Splitterglanz

Informationen zum Buch:
Seitenzahl: 318 Seiten
Verlag: Juliane Maibach
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2016
Formate: ebook / Taschenbuch 
Preise: 3,49€ / 9,90€ 

Klappentext:
»Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem grausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden …«

Auch Gwen muss die Grausamkeiten der Nephim kennenlernen, nachdem sie in einer für sie fremden Welt gelandet ist. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?

Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt – sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.

Meine Meinung zum Buch:
Auch, wenn die Vorgeschichte im Buch mir ein wenig zu langatmig war, musste ich schnell merken, dass es für den weiteren Verlauf sehr wichtig ist. Somit ist es die Ruhe vor dem Sturm. Die Charaktere sind wahnsinnig gut gelungen und perfekt aufeinander abgestimmt. Gwen war mir durch ihre Art (und die Tatsache, dass sie Computerapps entwickelt) sofort sympatisch. Asrell und Tares konnte ich anfangs nicht genau einschätzen . Der eine war mir zu verschlossen, der andere ein Spinner. Doch um so mehr sich die beiden Gwen gegenüber geöffnet haben, desto mehr habe ich sie ins Herz geschlossen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich hatte große Probleme, das Buch aus der Hand zu legen und habe es regelrecht verschlungen. Es war einfach so spannend, ich habe mich richtig in die Figur ‚Gwen‘ hineinversetzt gefühlt. Das es dann am Ende so gemein endet, war für mich nicht ganz so schlimm, da Teil 2 bereits auf dem Reader wartete, dennoch ganz schön fies, weil man an einem relativ spannenden Punkt endet, an dem man einfach noch gar nicht aufhören mag. Ganz klare Empfehlung meinerseits!

BEWERTUNG: ★★★★★

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