Seelenlos: Morgengrauen

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 327 Seiten
Verlag: Michaela Münch
Erscheinungsdatum: 31. Mai 2017
Formate: ebook / Taschenbuch 
Preise: 3,99€ / 9,90€ 

Klappentext:

Bei Morgengrauen beginnt es: Der letzte alles entscheidende Kampf. Gwen blickt auf die vielen Soldaten um sich herum und lauscht ihrem donnernden Herzschlag. Sie weiß, es gibt kein Entrinnen mehr, heute muss auch sie um ihr Überleben kämpfen. Kriegstrommeln ertönen, die Schreie der Männer um sie werden ohrenbetäubend. Schließlich stürmen sie mit erhobenen Klingen die Anhöhe hinab auf einen Feind zu, der alles zerstören will. Der Nephim Mirac gilt aufgrund seiner besonderen Macht als unbezwingbar und dennoch scheut keiner der Fürsten den Krieg. Doch von Tares und den anderen fehlt weiterhin jede Spur … Warum waren Gwen all die Zeichen entgangen? Hätte sie das alles irgendwie zu verhindern vermocht? Im Grunde hatte alles damit begonnen, dass Brindia Thungass ihnen an diesem einen Tag in die Arme gelaufen war … Ein Moment, der entscheidend war für ihr aller Schicksal.

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe schon sehnsüchtig auf das große Finale dieser Reihe gewartet. Die bedrückende Stimmung, die man mit jedem Kapitel mehr fühlt, entlädt sich in einem besonderen Kampf, der – leider – nicht ohne große Verluste auskommt.

Noch ein letztes Mal machen sich Gwen, Tares, Niris und Asrell auf die Reise, suchen nach einem Ausweg, wie sie die Kräfte von Mirac ein für alle mal bannen und besiegen können. Auf diesem Weg brauchen sie viele Verbündete, denn der Kampf wird alles andere als leicht.

Noch einmal werden viele Geheimnisse aufgedeckt, neue Freundschaften bzw. Verbündete geschlossen und noch einmal ist die Geschichte an Spannung kaum auszuhalten.Hier hat Juliane Maibach wirklich ein Händchen im Aufbau bewiesen und hat mit ihren Worten diesen Kampf auch zu meinem gemacht.

Einziger Kritikpunkt hier waren die gemeinsamen Momente zwischen Tares und Gwen, die auf mich ein wenig wie zusätzlich hinzugefügt vorgekommen sind, damit man noch ein bisschen Gefühl in die Geschichte bringt. Da es meistens am Ende irgendwo angesetzt wurde und immer nur das Gleiche passiert ist,  konnte ich diese Empfindungen leider nicht nachvollziehen.

Was mir allerdings sehr gefiel war das Spiel zwischen Asrell, Niris und Malek. Hier habe ich wirklich mitgefühlt und war wieder mal erstaunt, wie sich diese Konstellation entwickelt hat.

Die Autorin hat hier für mich eine Welt geschaffen, die ich wirklich vermissen werde. Sie war nie so richtig rund, hat viele Ecken und Kanten und doch ist es eine Geschichte, die ich jederzeit gerne weiter empfehle.

BEWERTUNG: ★★★★☆

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