Rebell: Gläserner Zorn

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 260 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2016
Formate: ebook / Taschenbuch
Preise: 3,99€ / 12,90€

Klappentext:

Manche Träume entführen uns in eine Welt,
die wir noch nie zuvor betreten haben.
Und obwohl sie uns fremd ist,
kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.

Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein…

Meine Meinung zum Buch:

Mit diesem Buch hatte ich am Anfang arge Probleme. Die Story war zu oberflächlich und Willow nicht so authentisch. Die ersten zwei Drittel haben sich mega gezogen und ich konnte so recht keine Bindung zur Geschichte aufbauen. Sie war okay, aber nicht wirklich packend. Gerade der dramatische Moment, war irgendwie alles andere als Überzeugend und da hab ich null gefühlt. Bis dahin war es einfach zu dünn und unpersönlich.

Das ominöse letzte Drittel konnte jedoch den vermasselten Anfang wieder gut heraus reißen. Plötzlich gab es Spannung in jederlei Hinsicht. Bis dahin war ich allerdings die ganze Zeit bei allen Charakteren misstrauisch.

Willow wirkt irgendwie ein wenig zurückgeblieben und neigt dann wiederum leicht zu emotionalen Ausbrüchen. Sam, Willows beste Freundin ist mir zu abgedreht. Jonny, Sams Bruder, macht einen seltsamen Eindruck. Ich dachte echt, da passiert noch was, weil er sich ja so merkwürdig verhalten hat. Aber vielleicht kommt ja noch was. Und dann Noah. Ihn konnte ich wohl am wenigsten einschätzen und auch keinerlei Bindung aufbauen. Er war einfach nur da. Das Willow die Liebe ihres Lebens in ihn gefunden hat, ist für mich unrealistisch, vor allem, da sie ja selbst nichts über ihn weiß.

Bo, der düster und eher grob am Anfang wirkte, hatte ab einem gewissen Punkt meine Aufmerksamkeit gewonnen. Auch, wenn der Name etwas lustig ist, so ist er doch momentan mein Lieblingscharakter.

Im Großen und Ganzen war es einfach zu wenig Gefühl. Klar, wurden viele Gefühle (Liebe, Trauer, Wut, Angst) beschrieben, aber bei mir als Leser kam nichts davon an. Ich mag die Idee hinter der Geschichte und auch der Stil der Autorin ist nicht schlecht. Mit etwas mehr Fülle und Emotionen wäre das hier eine runde Sache gewesen. So hat es leider nicht gereicht und ich musste mich zwischen 3 und 4 Sternen entscheiden, da es keine halben gibt. Meine Neugier ist nach dem Ende jedoch geweckt, sodass ich Band 2 doch noch lesen werde.

BEWERTUNG: ★★★★☆

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