Rabenaas: Wie man die Schatten fängt

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 376 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum: 8. Juli 2017
Formate: ebook / Taschenbuch
Preise: 4,99€ / 14,90€

Klappentext:

Wo der Himmel schwarz ist, finden wir ihn.

Eine Banshee. Eine Hexe. Ein Seuchenbringer. Ein Wer-Stier. Eine Vampirin. Ein Cowboy. Eine Anti-Sphinx. Ein Teenager. Und ein Rabe.
Dreitausend Jahre in der Zukunft sucht man nach Antworten in der Dunkelheit. Denn irgendwo in der Unendlichkeit des Universums lauert der meistgesuchte Dieb, Meuchelmörder und Betrüger seiner Generation und das seit über siebenhundertsiebenunddreißig Jahren. Zeit, das zu ändern, findet der Cowboy, und trommelt die aberwitzigste Truppe Kopfgeldjäger zusammen, die man sich vorstellen kann. Es warten Ruhm und Geld. Es wartet eine Reise voller fremder Sterne, Intrigen, Weltraumpiraten, atemberaubender Kämpfe und Drachen mit Sonnenbrillen.
Und es wartet eine Jagd auf Leben und Tod.
Denn Corax ist gefährlich. Corax kennt keine Gnade. Und Corax wird nicht davor zurückschrecken, erneut zum Mörder zu werden. Oder?

Meine Meinung zum Buch:

Fionagh und Mirembre, ihres Zeichens Banshee und Hexe, arbeiten in einer Detektei und bekommen von einem Cowboy ein besonderes Angebot, welches sie nicht ausschlagen können. Sie sollen sich mit weiteren besonderen Wesen auf die Suche nach Corax, dem Rabenaas begeben.

Jemandem wie ihm werdet ihr nie wieder begegnen. Er kann sanft und liebenswert sein, wenn er will, aber er wird auch nicht zögern, euch den Kehlkopf herauszureißen, wenn ihr ihm im Weg seid.

Sarah Adler hat bereits in ihrem Werk ‚Knochenjob‘ bewiesen, dass sie einen einzigartigen, poetischen Schreibstil hat. Umso mehr habe ich mich auf Rabenaas gefreut.

Die Geschichte um Corax ist wunderbar gut durchdacht. Man begleitet ihn auf seinem einsamen Weg, auf der Suche nach Nahrung, bei seinen Raubzügen, auf denen er nach glitzernden Dingen ausschau hält. Er hat nie gelernt, wie er sich verhalten soll, wie er zurechtkommen soll in dieser Welt, in der er hineingeboren wurde. Ich habe ihn nie als das Böse betrachtet, wie Carl ihn immer dargestellt hat.

Sarah Adler schreibt einfach so komplex und doch so bildhaft. Vor allem aber so herzig. Da werden Krankheiten sehr detailliert beschrieben, Situationen, in denen Corax seine Schusswunde behandelt und versorgt und auch die einzelnen Beziehungen der Figuren im Buch zueinander bis ins kleinste Detail liebevoll ausgearbeitet.

Der besondere Umgang mit Worten, Wesen, Gefühlen und Situationen, der Aufbau der Kapitel, die erschaffene Welt – das alles machen ihre Bücher aus. Und genau das ist es, was einem auch hier wieder erwartet. Wem Knochenjob bereits gefallen hat, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

BEWERTUNG ★★★★★

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