Liebe keinen Montague (Luca & Allegra, Band 1)

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 213 Seiten
Verlag: Imress
Erscheinungsdatum: 1. September 2016
Formate: ebook / Taschenbuch 
Preise: 3,99€ / 12,99€ 

Klappentext:

Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…

//Textauszug:
Allegra setzte schon zu einer Schimpftirade an, als sie sich den jungen Mann etwas näher ansah. Seine Augen! Dieselben schwarzbraunen Augen, von denen sie geträumt hatte! Die sich in ihren Träumen mit eisblauen Augen, noch heller als die von Jen, vermischten. Es waren dieselben Augen, die sie jeden Tag im Spiegel vor sich hatte, und dennoch andere. Sofort beruhigte sich ihr Gemüt und der Ärger wich einem Gefühl, über das sie erst genauer nachdenken musste. Auf die Schnelle hätte sie es mit Nach-Hause-Kommen verglichen.//

Meine Meinung zum Buch:

Lange habe ich darauf gewartet, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es war überall im Netz zu sehen und ich habe viel Positives zum Buch gelesen. Dementsprechend waren meine Erwartungen.

Schon beim Einstieg in das Buch war klar: Diese Erwartungen wird die Autorin hier nie erfüllen können. Es war von Beginn an sehr holprig, ich konnte mit keinem der Charaktere so recht warm werden und mich haben sich auch bei viele Dingen ein paar Fragen gestellt, weil das Verhalten einfach alles andere als logisch erschien. Die Geschichte an sich wirkt einfach nicht richtig rund.

Ab der Hälfte wird es etwas besser. Man hat sich mittlerweile an den Schreibstil gewöhnt, es wird endlich spannend und auch der ein oder andere Charakter bekommt ein paar Ecken und Kannten. Natürlich hat die Autorin die Balance zwischen dem Klassiker und ihrem Werk gut herüber gebracht, keine Frage, aber der eigentliche Prozess der Liebe ging mir irgendwie viel zu flott. Gut fand ich auch den Aufbau der Kapitel in Akte, wie es beim Originaltitel im Theater der Fall ist.

Fazit: Ich denke, dass diese Geschichte eher etwas für die jüngeren Leser ist. Mir ging alles zu schnell, die Charaktere waren blass und gaben mir so keine Möglichkeit, die Emotionen zu spüren. Für mich war es leider nichts. Daher werde ich den zweiten Band nicht mehr lesen.

BEWERTUNG ★★★☆☆

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