Impure

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 299 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2017
Formate: ebook / Taschenbuch
Preise: 2,99€ / 9,99€

Klappentext:

Avery ist anders als die Mädchen in ihrem Alter. Seit ihrer Kindheit ist sie blind und widmet sich der Musik. Als sie eines Tages auf ihrem Piano spielt, spürt sie intuitiv, beobachtet zu werden. Doch sie ahnt nicht, dass ihre Lieder den Dämon Seth auf den Plan rufen.
Seth will ihre reine Seele haben und schleicht sich als Mensch in Averys Leben. Doch schon bald befindet er sich selbst in einem Konflikt zwischen seiner dämonischen Seite und etwas, das er zuvor nicht kannte: Liebe.

Meine Meinung zum Buch:

Die blinde Avery lebt bei ihren Großeltern und liebt das Klavierspielen, da ihre Lieder für sie zum Ausdruck ihrer Gefühle sehr wichtig sind. Eines Tages lockt sie durch ihr Spiel den Dämonen Seth an, der ihre Seele an sich reißen will. Doch schon bald entwickelt er Gefühle für eben jenes Mädchen.

Die wichtigste Frage im Buch lautet eigentlich: Dämonen immer Böse und Engel immer gut? Gibt es da nur schwarz oder weiß, oder kann es nicht sogar Grautöne geben?

Seth hat sich in Avery verliebt und egal, wie fragwürdig seine Methoden so manches mal sind, so hat er es sich doch zur Aufgabe gemacht, sie vor allen Gefahren zu beschützen. Eine dieser Gefahren ist seiner Meinung nach der Engel Auriel, der Avery belügt und alle Menschen in ihrem Umfeld manipuliert.

Dieses Spiel zwischen Gut und Böse ist faszinierend und regt definitiv zum Nachdenken an. Ebenso aufregend fand ich Seth’s Kampf mit sich selbst. Seine Gefühle für Avery sind jederzeit spürbar. Er versucht jederzeit, das dünne Band zwischen ihnen zu erhalten.

Avery habe ich als ziemlich naive, aber auch liebevolle junge Frau kennen gelernt, die sehr stark mit ihren Schicksalsschlägen umgeht. Da sie nicht ganz blind ist, kann sie Seth und Auriel durchaus anhand von dunklen bzw. hellen Schemen erkennen.

Die Story war durchweg spannend und emotional greifbar. Ich konnte gar nicht genug von Avery und Seth bekommen. Jedoch war das Ende für mich eine große Katastrophe. Plötzlich reißt die Spannung und das Buch wirkt, als ob es schnellstmöglich zu Ende gebracht werden sollte. Das hat mir in keinster Weise gefallen. Auch nach dem Epilog, der 5 Jahre später spielt, stellen sich mir noch mehr Fragen.

Ohne dieses seltsame Ende, hätte es eine wunderschöne, runde Geschichte sein können, so muss ich leider in meiner Bewertung einen Stern abziehen. Dennoch ist es für mich sehr unterhaltsam gewesen und wer, so wie ich, Geschichten über Engel und Dämonen liebt, dem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen.

BEWERTUNG ★★★★

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