Das Herz im Glas: Ein Blutmagie-Roman

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 424 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum: 25. März 2017
Formate: ebook / Taschenbuch
Preise: 4,99€ / 14,90€

Klappentext:

Ein Prinz ohne Königreich. Ein Mädchen ohne Namen. Eine Stadt ohne Moral.

Auf der Suche nach einem Mörder brechen der Drachenjäger Caedes und seine Schwester Aenne zur sagenumwobenen Stadt Terra Talioni auf. Die Spuren des Schlächters, der menschliche Organe für finstere Blutmagie missbraucht, führen die Geschwister von den Elendsvierteln der Purpurnen Märkte bis hin zu den Klippenvillen der höchsten Aristokratie. Das Netz aus Intrigen reicht weit und Caedes muss bald erkennen, dass er mehr zu verlieren hat, als ihm lieb ist: sein Leben, seinen Verstand und nicht zuletzt auch sein eigenes Herz.

Meine Meinung zum Buch:

In diesem Buch begleitet man Aenne und ihre Brüder Caedes und Ezra auf der Suche nach der Person, die das Herz, welches Aenne gekauft hat, einem Menschen entnommen und in das Glas getan hat. Dabei wird man gleich zu Beginn mitten in die Geschichte hinein genommen. Hier wurden Orte und Personen sehr detailliert beschrieben und lassen die Geschichte noch besser auf einen wirken.

Die Story beginnt zunächst in den ersten Kapiteln etwas ruhiger. Man lernt die Geschwister und den Ort Terra Talioni erst einmal kennen. Dann kommt das Ganze relativ schnell in Fahrt und man sitzt eigentlich wie gebannt mit dem Buch in der Hand und mag es vor Spannung kaum weg legen.

Man fiebert mit und will selbst auch das Rätsel um das Herz im Glas lösen. Doch wenn man denkt, dass es so einfach wäre, dann weit gefehlt. Es stellen sich immer wieder neue Fragen, neue Herausforderungen und man ist zwischenzeitlich in einem Wahn.

Dieses Spiel mit der Blutmagie und allein die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr gut. Ein wenig ekelig, aber gut. Es ist kein 0815 Fantasyroman, sondern etwas neues, was mich sehr begeistern konnte. Die Autorin hat einen besonderen Schreibstil, der gänzlich zur Geschichte passt.

Und dann das Ende. Ohh dieses Ende!!! Ich kann nur betonen, dass es zum Buch passt.

Es ist etwas härterer Tobak und man kann hier nicht unbedingt auf eine große Lovestory setzen. Hier kann es nämlich auch schnell mal vorkommen, dass eine Person, die man irgendwie mochte, stirbt. Na toll.

Cover und Geschichte sind somit perfekt aufeinander abgestimmt und auch, wenn ich persönlich so meine Schwierigkeiten hatte, hier dann einen Lieblingscharakter herauszufiltern, so habe ich an dieser Story rein gar nichts auszusetzen.

Wer es also auch gerne mal etwas blutiger mag, dem kann ich ‚Das Herz im Glas‘ nur wärmstens empfehlen.

BEWERTUNG ★★★★★

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