Das Feuermädchen (Die Legenden der Jiri 1)

Informationen zum Buch:

Seitenzahl: 390 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2015
Formate: ebook 
Preise: 3,99€ 

Klappentext:

Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht. Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem Element – dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das »Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte… Dies ist der erste Band der Reihe »Die Legenden der Jiri«.

Meine Meinung zum Buch:

Shaani hatte es alles andere als leicht im Leben. Durch ihr Aussehen, welches sich deutlich von den anderen Waldläufern unterscheidet, war sie immer eine Außenseiterin und hatte neben ihrem Vater nur ihre beiden Freunde Zahra und Barein. Sie fühlte sich schon als kleines Kind vom Meer magisch angezogen, welches ihrem Volk jedoch untersagt ist zu betreten oder auch nur in die Nähe zu kommen.

Eines Tages gibt sie ihrem Drang nach und flüchtet zum Meer. Dort begegnet sie Faro, welcher das Wasser bändigen kann. Mehr und mehr fühlt sich Shaani von Faro angezogen und schon bald entwickeln beide Gefühle für einander. Sehr zum Leidwesen von Barein, der ebenfalls mehr für seine Jugendfreundin entwickelt. Um das Liebeschaos dann noch komplett zu machen, kommen noch die Uhura Lani, die ebenfalls in Faro verliebt ist und sein Freund Kelvin hinzu.

Das macht sechs Charaktere, aus deren Sichten die Geschichte immer wieder nach und nach erzählt wird. Das Hauptaugenmerk liegt hier allerdings auf Shaani und Faro. Die anderen Konstellationen werden zunächst nur angeschnitten und in den weiteren Teilen mehr in den Fokus rücken. Man merkt aber schon mal, dass es alles andere, als einfach werden wird.

So erging es mir auch mit der Geschichte um Shaani. Der Schreibstil war sehr angenehm und ich kam schnell vorwärts, jedoch Shaani für mich irgendwie nicht. Die Geschichte hat sich einfach in der ersten Hälfte des Buches gezogen. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen und mich beschäftigen, weil es einfach nicht an Fahrt aufnahm. Und dann kam plötzlich der Knackpunkt. Es kamen mehr der oben erwähnten Charaktere ins Spiel, mehr ihrer Fähigkeiten und auch zwischen den einzelnen Paarkonstellationen knisterte es gewaltig. So enttäuschend der Beginn noch für mich war, so begeistert war ich dann vom Ende des Buches.

Fazit: Die Grundidee, sowie die wirklich gut ausgearbeiteten, starken Protagonisten konnten mich davon abhalten, dieses Buch aufzugeben. Zum Ende hin wurde es schon so spannend, dass ich es kaum noch aus der Hand legen wollte. Manche Geschichten brauchen einfach Zeit und die Vorgeschichte war zumindest auch wichtig für den Verlauf, sodass ich im Nachhinein über das anfängliche Problem hinwegsehen kann. Für diese Wendung und das wirklich gute Grundkonstrukt, gebe ich gerne 4 Sterne und meine Empfehlung.

BEWERTUNG: ★★★★

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