Absolution: Wie man eine Sünde überlebt

Informationen zum Buch: 

Seitenzahl: 224 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 22. März 2016
Formate: ebook / Taschenbuch 
Preise: 4,99€ / 11,79€ 

Klappentext:
Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein. Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden. Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne. Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende. Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren. Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Meine Meinung zum Buch:
Ich liebe die zynische und sarkastische Art von Sixten. Seine inneren Monologe haben mir so manches Schmunzeln beim Lesen beschert. Die Geschichte ist wahnsinnig gut und auch mal etwas ganz neues. Nach nur wenigen Zeilen schließt man diesen Junky schnell in sein Herz und möchte gerne sehen, ob sich in seinem bisher miesen Leben nicht doch ein bisschen positives finden lässt. Denn eigentlich ist seine Geschichte alles andere als lustig. Dennoch meistert er sein Leben irgendwie und es macht einem beim Lesen Spaß ihn zu begleiten. Zum Ende fehlte mir allerdings irgendetwas, weshalb ich hier einen Stern abgezogen habe. Dennoch MUSS ich dieses besondere Werk einfach weiter empfehlen, denn es ist wie bereits erwähnt eine mal völlig andere Geschichte – kein Prinz, kein Held in strahlender Rüstung – einfach nur Sixten. Der bittet. Um Absolution.

BEWERTUNG ★★★★☆

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